Das „Aufmucken gegen Rechts“ Konzert der [’solid] Ansbach geht in die vierte Runde! Diesmal ist vorher ein Straßenfest geplant, auf dem mensch sich bei veganem Essen, akustischer Musik und politischen Workshops einen schönen Nachmittag machen kann! Es lohnt sich also, am 23.6. im Speckdrumm vorbei zu schauen!

Line Up:
Draußen:
Wollstiefel
FaulenzA
Drinnen:
Suicide Sixpac
Wasted Youth
Kafkas
Radio Havanna
Außerdem ist eine Aftershowparty geplant.
Falls Gruppen oder Einzelpersonen Interesse haben sich mit Aktionen, Infotischen oder Soliständen am Nachmittag zu beteiligen bitte via E-Mail an uns wenden.
Weitere Infos folgen!
Am 28.03.2012 fand im Ansbacher Onoldiasaal eine Ausbildungsmesse der IHK statt, dort war unter anderem die Bundeswehr vertreten. Aus diesem Grund versammelten sich dort Genoss_innen der Solid Ansbach, um die Besucher_innen zu informieren und vor der Kriegstreiberei der Bundeswehr zu warnen. Da die Bundeswehr vor allem nach Abschaffung der Wehrpflicht wieder verstärkt an Schulen und Ausbildungsmessen versucht ihre Ideologie zu propagieren, halten wir es für notwendig die Interessent_innen zu informieren und vor der „Blaumalerei“ der Bundeswehr zu warnen. In einer Zeit von unsicheren Arbeitsplätzen und Existenznöten scheint es ein leichtes für die Bundeswehr, ihre wahren Ziele zu verbergen und mit „sicheren“ und „gut bezahlten“ Arbeitsplätzen zu ködern. Das dies alles nur ein Vorwand ist, die Rohstoffzufuhr der kapitalistischen und imperialistischen Staaten zu sichern, sollte bei genauerem Hinsehen jede_r auffallen.
Frieden schaffen, ohne Waffen.

An dieser Stelle können wir auch unseren neuen Aufkleber vorstellen.

DEMO | Sa., 31.03. | 14.30 Uhr | Aufseßplatz, Nürnberg
Die Medien waren voll davon: Eine blutige Spur rassistischen Hasses hat die Naziterrororganisation „NSU“ durch die BRD gezogen, allein in Nürnberg wurden drei Migranten umgebracht – organisatorisch und finanziell gefördert durch den Verfassungsschutz. Wir halten es nicht für eine peinliche „Panne“ der staatlichen Behörden dass die Mordserie der Nazis so stattfinden konnte. Der VS ist weder taub noch blind, sondern ganz einfach rechts. Nach Bekanntwerden der „NSU“ Morde kam es in Nürnberg/Fürth und in der Region zu mehreren Anschlägen auf Autos von AntifaschistInnen und einen linken Stadtteilladen durch Nazis. Und das ohne Angst vor juristischen Konsequenzen – die Polizei war kein einziges Mal dazu bereit ernsthafte Ermittlungen aufzunehmen. Die bayrische militante Naziszene, organisiert vor allem im „Freien Netz Süd“ (FNS), verfügt über gute Kontakte zum „Thüringer Heimatschutz“, der politischen Heimat der rechten “Einzeltäter“ des „NSU“. Dass das FNS mehr ist als eine Internetseite wird jedoch von Seiten des Verfassungsschutz geleugnet. Nazis entstehen jedoch nicht aus dem nichts heraus. Faschistischer Ideologie wird der gesellschaftliche Nährboden beispielsweise durch rassistische Hetze der großen Parteien bereitet. Die Ideologie der Nazis stellt die Zuspitzung der kapitalistischen Einteilung der Menschen in verwertbar und wertlos dar. Vermiesen wir den Nazis jede Gelegenheit ihr widerwärtiges Weltbild zu verbreiten! Sagen wir gemeinsam und entschlossen Nazis und ihren UnterstützerInnen den Kampf an! Für eine starke antifaschistische und antikapitalistische Bewegung!

Nazistrukturen Bekämpfen! Verfassungsschutz Abschaffen!
Antifa in die Offensive!
Demonstration am 31.3.2012 in Nürnberg! 14:30 Aufseßplatz
Kundgebung am 31.03.2012 in Erlangen ! 12:00 Hugenottenplatz
Quelle des Aufrufs: http://www.redside.tk/cms/2012/03/01/antifa-in-die-offensive/
Am Samstag, den 10.3. versuchten 28 Neonazis am Weißenburger Marktplatz eine Kundgebung unter dem Motto: „Wir sind keine Terroristen, die Presse lügt“, durchzuführen. Diese wurde von den „Jungen Nationalisten“, der Jugendorganisation der NPD, unter Leitung von Sven Diem von 11 bis 19 Uhr angemeldet. Die Faschist_innen verspäteten sich aber um mehrere Stunden und beendeten die Kundgebung früher als geplant. Schon um 10:30 Uhr waren, trotz der kurzen Mobilisierungszeit, ca. 300 Gegendemonstrant_innen anwesend und es zog um ca. 12 Uhr ein Spontandemonstrationszug durch die Stadt, um die Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass Nazipropaganda von uns nicht reaktionslos hingenommen wird.
Als die Nazis dann endlich den Veranstaltungsort erreichten, wurden sie mit einem lautstarken „Ihr habt den Krieg verlor‘n!“ Sprechchor willkommen geheißen. Die Kundgebung selber musste mehrmals wegen zu starker Lautstärke seitens der Gegendemonstration unterbrochen werden, die Faschist_innen konnten dank der enormen Lautstärke ihre eigenen Redebeiträge nicht mehr hören.

Es kam zu massiven Einschüchterungsversuchen der Faschist_innen gegenüber den Gegendemonstrant_innen, etwa durch fotografieren in Gesichter aus 3 Meter Entfernung, oder durch Gesten wie mit dem Daumen am Kehlkopf entlang fahren. Die Polizei verhielt sich, wie fast immer, repressiv. Genoss_innen wurden dazu aufgefordert, sich zu entmummen (obwohl die Faschist_innen in diesem Moment bewusst Nahaufnahmen machten und vermummt bereits zur Kundgebung kamen), in Gewahrsam genommen und sogar grundlos geschlagen!
Das alles hinderte uns aber nicht daran weiter entschlossen und lautstark gegen diese Nazipropaganda vorzugehen, bis die Faschist_innen dann Nachmittags frustiert abzogen.
Wir bedanken uns bei allen Antifaschist_innen und werden den Nazis weiterhin alle ihre folgenden Aktionen gründlich vermiesen!
Zwischen dem 24. und dem 26. Februar kam es in dem Ansbacher Stadtteil Eyb zu massiven Propaganda-Aktionen von Neonazis. Es wurden ca. 200 Aufkleber (zum großen Teil vom FNS) mit verschiedenen Motiven an Laternenpfähle, Bushäuschen, Stromkästen etc. geklebt. Außerdem wurden Flugblätter (ebenfalls vom FNS) zum Thema Zeitarbeit verteilt, mit denen die Faschos die Menschen für ihre Ideologie ködern wollen.
Eine ähnliche Aktion gab es vor mehreren Tagen auch schon im nahen Elpersdorf.
Als Reaktion darauf wurden von uns in Eyb Aufklärungsflyer über die Nazipropaganda und das FNS verteilt, da sich viele Menschen unter diesem relativ harmlosen Namen wenig vorstellen können.
Ebenfalls im Flyer enthalten war ein Aufruf, Neonaziaktivitäten zu melden, um damit den braunen Umtrieben entgegen zu wirken: Der volle Flyertext
Wir werden den Faschos weder hier, noch anderswo einen Raum für ihre Propaganda geben!
Nazis entschlossen entgegentreten! – Organisiert euch!