Antifaschistische Demonstration

In der Silvesternacht wurde die linksalternative Kneipe „Störtebeker“ in Ansbach von 20 gewaltbereiten Neonazis angegriffen. Dabei wurden mehrere Gäste der Kneipe mit Reizgas, Schlägen und Tritten verletzt. Drei von ihnen mussten im Krankenhaus versorgt werden – einer stationär.
Die eingreifende Polizei behinderte nicht nur die Sanitäter_innen bei der Arbeit, sondern nahm wahllos Personalien auf und setzte Angreifer_innen und Betroffene des Überfalls gleich. Dazu wurde der Naziangriff verharmlost, indem sie der Presse gegenüber behaupteten, dass zwei gleich große Gruppen in Streit geraten seien. Außerdem erklärten sie, dass die Aktivisten aus ganz Deutschland angereist seien, anstatt endlich zuzugeben, dass Neonazis insbesondere im Landkreis
Ansbach ideale Bedingungen vorfinden und ungestört agieren können.
Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die an dem Überfall beteiligten Neofaschist_innen hauptsächlich aus dem Ansbacher Umland und den umgebenden Städten kommen.
Weiterhin sind ebendiese Nazis gut mit den Freien Nationalisten Weißenburg vernetzt, eine Kameradschaft, die in den letzten Monaten mehrfach das selbstverwaltete Jugendzentrum in Weißenburg und alternative Menschen angegriffen hat. Aber auch diese Angriffe, die ebenfalls im Zuständigkeitsbereich der Ansbacher Kripo liegen, haben diesen immer noch nicht die Augen geöffnet.

Kommt daher alle am 03.02.2012 zum Martin-Luther-Platz in Ansbach
16.00 Uhr Großkundgebung „Gib Nazis keine Chance“ des Antifaschistischen Koordinierungskreises Ansbach (AKA), Lokale Allianz gegen Rechtsextremismus (LARA), Stadt und Landkreis Ansbach
17.00 Uhr Antifaschistische Demonstration des AKA
Es gibt kein ruhiges Hinterland!